Memoireringe​

LIEBE MENSCHEN – SCHÖNE MOMENTE – VOLLE AUFMERKSAMKEIT

Ich habe mich für dich entschieden

…und das fühlt sich gut an

Mit 4.000 lagernden Ringmodellen in allen Stilrichtungen, Designs, Materialien und Preisklassen finden Sie bei uns eine der größten Auswahlen Österreichs.

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Aktion Eheringe

auf alle Trauringe von BREUNING

…gültig bis Ende August 2020

Symbolkraft für die Eweigkeit

Der perfekte Moment! Die schönste Liebeserklärung ist die, die man so meint wie man sie sagt. Halten Sie Ihr Leben und das Leben Ihrer Lieben fest…

…mit Memoireringen in einzigartigen Designs, allen Farben, Legierungen und Preisklassen – wir beraten Sie gerne

Du bist mein Lieblingsmensch

Möchten Sie mehr erfahren?

Hier finden Sie Antworten…
Sollte Ihre Frage nicht beantwortet sein, dann schreiben Sie uns doch bitte – gerne ergänzen wir unseren Fragenkatalog.

Bei uns erhalten Sie Trauringe in Gelbgold, Weißgold, Apricotgold, Roségold, Rotgold, Graugold, Platin, Palladium, Carbon und Tantal. Selbstverständlich sind auch Kombinationen von mehreren Farben in einem Ring möglich. Dabei spricht man von Bi-Color- oder Tri-Color-Ringen. Nicht alle Farben passen gut zusammen – so wird es beispielsweise nicht sinnvoll sein Weißgold und Palladium oder Platin in einem Ring zu kombinieren – wir beraten Sie gerne.

Trauringe werden vorwiegend in Legierungen hergestellt. Diese werden durch Zusammenschmelzen der einzelnen Komponenten erzeugt. Wie bei den Cuvés der Weine wurden die Rezepturen über Jahre verfeinert. Reines Feingold wäre zu weich und hätte immer denselben Farbton. Deshalb enthalten die Legierungen unterschiedlich hohe Anteile an Silber, Kupfer und Palladium.

Die Zahlen 333, 375, 585 und 750 markieren den Anteil Feingold. 585 bedeutet von 1.000 g des Materials sind 585 g Feingold. Platin wird mit 600 und 950, Palladium mit 500 und 950 Feinanteil verarbeitet. Übrigens: Das Edelmetall Palladium ist eng verwandt mit Platin und wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckt. Es kommt äußerst selten vor. Die Erdkruste enthält lediglich 0,0000001 % dieses Elements. Das silbrig-weiße, stark reflektierende Metall ermöglicht die Herstellung von Weißgold. Als eigenständige Legierung wird Palladium erst kurze Zeit verarbeitet. Es besticht durch seine strahlende Helligkeit. Gerne erklären wir Ihnen alle Details dazu.

Bei Trauringen kann auch einiges schief gehen. Es geht vorwiegend um zwei Punkte, die es zu beachten gilt:

1) Die Profilform und die Abmessungen: Es ist besonders wichtig, dass sich Trauringe gut anfühlen und nicht schmerzen, beispielsweise wenn man jemandem die Hand reicht zum Gruß. Dabei spielen die Abmessungen – speziell die Ringhöhe – eine ganz wesentliche Rolle. Die Bombierung, also die Radien, beeinflussen zudem den Tragekomfort ganz wesentlich.

2) Das Design und die Farbe: Grundsätzlich ist alles erlaubt – bedenken sollte man aber, dass der Geschmack sich über die Jahre verändern könnte. Somit wird stets empfohlen Trauringe eher schlicht nach dem Grundsatz „weniger ist mehr“ zu wählen. Damit werden Trauringe besonders „zeitlos“ und gefallen auch noch nach vielen Jahren.

Wir bieten Trauringe in Gelbgold, Weißgold, Apricotgold, Roségold, Rotgold, Graugold, Platin, Palladium, Carbon und Tantal. Selbstverständlich sind auch Kombinationen von mehreren Farben in einem Ring möglich. In diesem Fall spricht man von Bi-Color- und Tri-Color-Ringen. Aber nicht alle Farben passen gut zusammen – so wird es beispielsweise nicht sinnvoll sein Weißgold und Palladium oder Platin in einem Ring zu kombinieren – wir beraten Sie gerne.

Weißgold in 585/- und 750/- werden immer mit Palladium legiert. Durch das Rhodinieren der Oberfläche wird Weißgold ganz besonders strahlend. Da sich die Rhodiumschicht im Lau­fe der Zeit durch das tägliche Tragen der Ringe abnutzen kann, wäre nach einiger Zeit kein Unterschied mehr zwischen Graugold und Weißgold, vereint in einem Ring, zu sehen. Deswegen sind diese Ringe nach entsprechender Zeit aufzuarbeiten.

Jedes Ringmodell ist mit den unterschiedlichsten Oberflächen-Strukturen erhältlich: beispielsweise hochglanz-poliert, mattiert, diamantiert, gebürstet oder eismatt. Es gibt ganz viele weitere Oberflächen, die Sie gerne nach Terminvereinbarung bei uns in den Trauringstudios ganz unverbindlich ansehen und anfühlen können.

  • Ein Diamant braucht Millionen Jahre um zu entstehen.
  • Diamanten sind extrem hart – es gibt kaum härtere Materialien auf diesem Planeten.
  • Seit Menschengedenken werden Blicke vom Funkeln eines Diamanten geradezu magisch angezogen.
  • Seine Beliebtheit verdankt der „König aller Edelsteine“ den Werten, die mit ihm unmittelbar in Verbindung stehen: Seltenheit, Geschichte und Liebe.
  • Jemand, der sich für den Kauf eines Diamanten entscheidet, erwartet zu Recht ein echtes Naturwunder.

Die Qualität von Diamanten wird wie folgt unterschieden: Clarity, Colour, Cut, Carat, Confidence. “Confidence” garantiert, dass der verwendete Stein kein “Blut-Diamant” ist.

Clarity, die Reinheit: Im besten Fall sind unter der Lupe keinerlei trübende Einschlüsse zu erkennen. Die Reinheit eines Diamanten wird so kategorisiert: lupenrein (if); sehr, sehr kleine Einschlüsse (vvsi); sehr kleine Einschlüsse (vsi); kleine Einschlüsse (si); deutliche Einschlüsse (p1); größere Einschlüsse (p2)

Colour, die Farbe: In folgenden Farbnuancen werden Diamanten eingeteilt: blauweiß, feines weiß, weiß, schwach getötes weiß;

Cut, der Schliff: Erst der Schliff verleiht dem Diamanten seine mythische Strahlkraft. Das Ideal ist der Brillant-Schliff mit seinen 56 Facetten. Varianten davon nennen sich z.B. Princess, Trillant, Baguette, Oval oder Navette.

Carat, das Gewicht: Das Gewicht eines Diamanten wird in Carat (0,2 Gramm) gemessen. Unterteilt ist ein Carat in „Punkte“. Ein Punkt entspricht 0,01 Carat. Ein Diamant von 25 Punkten hat also 0,25 Carat und wiegt somit 0,05 Gramm.

Confidence, die Herkunft: Es werden ausschließlich Diamanten verarbeitet, die den Kriterien des internationalen Kimberley-Abkommens entsprechen – keine Konflikt-Diamanten, mit denen Waffen und Kriege finanziert werden!

Schritt 1) SCHMELZEN – vom Granulat zum Rohling…

  • Für die Rohlingfertigung werden die ver­schiedenen Bestandteile der Legierungen als Granulat gemischt und zum Schmelzen gegeben.
  • Wenn das Material komplett geschmolzen ist, wird ein Strang in Rund- oder Rechteckprofil gegossen.
  • Dieser wird anschließend gewalzt und es werden Rohlinge ausgestanzt.


Schritt 2) DREHEN – Herstellung der individuellen Ringform…

  • Beim Bearbeitungsschritt Drehen bekommt der Ring seine individuelle Form und das vom Kunden ge­wählte Profil.
  • Die Innenrundung – auch Bombierung genannt – wird an die Form und die Breite des Modells angepasst, so dass maximaler Tragekomfort entsteht.
  • Die Kanten werden geglät­tet und die endgültige Größe des Ringes wird CNC­-genau gedreht.


Schritt 3) OBERFLÄCHENBEARBEITUNG – Einzigartige Oberflächen für einzigartige Menschen…

  • Durch Lasern oder Fräsen erhält der Ring sein ein­zigartiges Muster.
  • Dies können Rillen, Furchen oder Vertiefungen sein.
  • Je nach Modell wird die Fräsung vollautomatisch oder durch Handbedienung einer Maschine (z.B. Diamantschnitt) durchgeführt.
  • Auf den Fräsmaschinen erfolgt auch die Vorbereitung für die Fasser, indem Steinpositionen und Fassungen gebohrt oder gefräst werden.


Schritt 4) FASSEN – Brillantbestückung in feinster Handwerkskunst…

  • Im Trauringbereich gibt es eine Vielzahl von Fassarten mit denen die Diamanten in den Ring fest verankert werden.
  • Das Fassen erfolgt in den meisten Fällen in purer Handarbeit.
  • Der Beruf des Fassers wird wie der des Goldschmiedes, in einer dreijährigen Ausbildung erlernt.
  • Bei Trauringen werden in der Regel die Fassarten „Einreiben“, ,,Kanal“ und ,,Verschnitt“ angeboten.


Schritt 5) GOLDSCHMIED – Handarbeit in der Trauringmaufaktur…

  • Jeder Ring geht durch die Hände des Goldschmieds.
  • Auch hier sieht man, wieviel Handarbeit doch in jedem einzelnen Trauringpaar steckt.
  • Der Gold­schmied erledigt Feinarbeiten wie Feilen, Löten, Lasern und das Diffusionsschweißen, umgangssprach­lich auch als sintern bekannt (=Zusammenfügen von verschiedenfarbigen Rohlingen bei hoher Tempe­ratur und unter hohem Druck, z.B. für Bicolor-Ringe).
  • Zuletzt wird der Trauring mit dem Markenzeichen punziert/gestempelt.


Schritt 6) POLIEREN – Welcher Typ sind Sie? Welche Oberfläche passt zu Ihnen?

  • Beim Polieren bekommen die Trauringe ihre ab­schließende Oberflächenoptik.
  • Auch hier ist absolutes Fingerspitzengefühl gefragt!
  • Je nach Trauringmodell kleben die Mitarbeiterinnen präzise teils sehr kleine Stellen ab, an denen der Trauring matt bleiben soll und polieren nur die vorgesehene Ober­fläche.

Alle unsere Lieferanten haben Ihren Sitz in der Schweiz und in Deutschland – vorwiegend in Pforzheim – der sogenannten Goldstadt Europas. Ausnahmslos für alle Produkte gibt es ein Echtheitszertifikat, welches der Lieferung beigelegt wird.

Sie können sich auch darauf verlassen und wir garantieren, dass alle Brillanten auf den Trauringen dem Kimberley­-Abkommen entsprechen. Ende 2002 haben sich die Diamantenindustrie und die Diamanten importierenden wie exportierenden Länder im so genannten Kimberley­-Abkommen verpflichtet, ab dem 01.01.2003 keine Blut- bzw. Kon­fliktdiamanten mehr zu handeln. Der Verkauf von Konfliktdiamanten finanzierte Armeen, die gegen legitime Regierungen kämpften, Menschenrechtsverletzungen begingen und Kriege führ­ten, so die Argumente der Vereinten Nationen. Seit dieser Zeit existiert ein Selbstregulierungsmechanismus der Diamantenindustrie, der über staatliche Herkunftszertifikate sicherstellt, den Diamantenschmuggel zu verhindern. In der Europäischen Union gibt es seit Ende 2002 eine entsprechend verbindliche EU-Verordnung.

Alle Trauringe werden auf Wunsch lasersigniert. Diese Technologie eröffnet fast unbegrenzte Möglichkeiten. Sie können vordefinierte Schriftarten wählen oder aber Ihre Signaturmotive selbst gestalten: Handschrift, Schriftzeichen und Symbole oder Fingerabdruck – Ihre schwarzweiß- Vorlage wird von uns digitalisiert und anschließend mit einem ultrafeinen Laserstrahl auf den Ring übertragen. Die Laser-Gravur kann innen, außen und seitlich erfolgen.

  • An deiner Hand… ein Leben lang.
  • Liebe ist, angekommen zu sein.
  • Ohne dich kann ich nicht sein.
  • Jede Sekunde bei dir
  • Vor allem haltet fest… an der Liebe zueinander.
  • Was wir sind,… sind wir zusammen.
  • Du bist mein schönster Gedanke.
  • Mein Herz gehört dir
  • Gesucht und gefunden… in Liebe verbunden.
  • Im Herzen eins
  • Nicht nichts ohne dich…aber alles mit dir.
  • Weil du die Liebe meines Lebens bist
  • Zwei Herzen … ein Schlag
  • Bei dir, wo immer du bist.
  • Ich geh mit dir, wohin du willst.
  • Du bist mein Lieblingsmensch.
  • „Die Liebe hört niemals auf.“ 1 Korinther 13,8
  • „Liebe ist kein Solo…Liebe ist ein Duett.“ Adalbert von Chamisso
  • „Für die Welt bist du irgendjemand, …aber für irgendjemand bist du die Welt.“ Erich Fried
  • „Die Summe unseres Lebens…. sind die Stunden, wo wir lieben.“ Wilhelm Busch
  • „Die Liebe hat immer Recht.“ Marie von Ebner-Eschenbach
  • „Liebe ist das einzige was wächst,…wenn wir es verschwenden.“, Ricarda Huch
  • „Liebe ist stets der Anfang des Wissens…so wie Feuer der Anfang des Lichtes ist.“ Thomas Carlyle
  • „Welch eine himmlische Empfindung ist es,… seinem Herzen zu folgen.“ Johann Wolfgang von Goethe
  • „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Hermann Hesse
  • „Treue kann man nicht verlangen… Treue ist ein Geschenk.“ Lilli Palmer
  • „Der Wunder größtes ist die Liebe.“ August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
  • „Liebe ist kein Ziel… sie ist nur ein Reisen.“ H. Lawrence
  • „Liebe ist das Einzige… das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Clemens Brentano
  • „Bist du nicht da… so bist du doch bei mir.“ William Shakespeare

Das Wort „Gold“ kommt vom indogermanischen „ghel“ und bedeutet „glänzend, gelb“. Gold wird seit Jahrtau­senden für rituelle Gegenstände und Schmuck sowie seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel genutzt. Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden.

  • Gold lässt sich gut polieren und glänzt
  • Je nach Legierung sind Trauringe aus Gold auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich
  • Je höher der Feingehalt, desto besser ist die Anlaufbeständigkeit
  • Gold gibt es in verschiedenen Farben: weiß, grau, gelb, rot, rosé und apricot
  • Ein Goldring ist wertbeständig
  • Chemisch reines Gold bezeichnet man als Feingold.
  • Es ist sehr biegsam und geschmeidig, weshalb es mit anderen Metallen zu einer Legierung gemischt werden muss, damit es härter wird.
  • Gold zählt zu den Edel­metallen und ist zusammen mit Kupfer eines der wenigen farbigen Metalle.
  • Gold hat als einziges Metall eine gelbliche, strahlende Farbe.
  • Aufgrund dessen, dass es gut poliert werden kann, ist es möglich eine hochglänzende Oberfläche zu erreichen.
  • Gold geht nur schwer chemische Verbindungen ein.
  • Gold wird fast ausschließlich in legierter Form verarbeitet, da der Preis dann günstiger wird, sich die Festigkeit, die Härte und die Ge­brauchseigenschaften verbessern.
  • Nicht zuletzt kann dadurch auch die Farbe variiert werden. Die üblichen Farbgoldlegierungen bestehen aus den Metallen Gold, Silber und Kupfer. Durch Silberzusatz wird die Farbe heller, durch Kupferzusatz dunkler. Palladium entfärbt Weißgold, so dass der Gelbschimmer verschwindet.

Den Ausdruck „Karat“ kennt man nicht nur als Gewichtseinheit für Diamanten, sondern auch als Angabe des Reinheitsgehaltes einer Goldlegierung. Sie gibt an, wie groß der Anteil des Goldes an der Gesamtmasse einer Metalllegierung ist. 1884 wurde mit dem Stempelgesetz festgelegt, dass der Goldgehalt nicht mehr nach ,,Karat“, sondern nach Tausendteilen angegeben werden muss.

Platin ist erst Mitte des 18. Jahrhunderts in Europa bekannt geworden. Nur wussten damals die spanischen Entdecker nicht genau was man mit den kleinen silbernen Kügelchen, die im normalen Feuer nicht zu schmel­zen waren, anfangen sollte. Nach der Entdeckung in den Flussseifen des Rio Pinto in Kolumbien brauchte es also etwas Zeit, bis es verwendet werden konnte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit Ent­wicklung der Knallgasflamme, konnte das Platin erstmals geschmolzen werden. Der Name Platin kommt von ,,Platina“, was „Silberehen“ bedeutet, und stellt eine Verniedlichungsform des spanischen Wortes „Plata“ dar. 

  • Aufgrund der Anlaufbeständigkeit wurde Platin zum bevorzugten Metall für Juwelenschmuck.
  • Platin hat eine grauweiße, stahlähnliche Farbe und bekommt beim Polieren einen hohen Glanz.
  • Reines Platin wird mit Kupfer, Palladium, Iridium oder Wolfram legiert.
  • Dies senkt auch den sehr hohen Schmelzpunkt und macht Platin daher leichter verarbeitbar.
  • Für Trauringe wird oft eine 2-Stoff-Platin-Wolfram-Legierung genutzt, die das Platin härter und etwas heller macht.
 

Eigenschaften: 

  • Platin ist immer weiß
  • Platin ist noch viel schwerer wie Gold
  • Platin schaut optisch ähnlich aus wie Weißgold oder Silber, speziell in einem Legierungsanteil von 950
  • Platin war immer teurer als Gold – jetzt hat sich das geändert, obwohl Platin eigentlich noch edler ist wie gold

 

Platin ist das Königsmetall, besonders hochwertig und hochpreisig; Zähigkeit und Verschleißfestigkeit sind sehr hoch, ohne dass die Legierung spröde wird; Diamanten kommen in der farbneutralen grau-weißen Fassung voll zur Geltung; Aufgrund der Resistenz gegen Umwelteinflüsse bleiben Farbe und Glanz im Alltag unverändert erhalten; Wegen der hohen Festigkeit nutzt sich Platinschmuck im Gebrauch kaum ab; Platin ist nichts für „leichtsinnige“ – das hohe spezifische Gewicht macht es deutlich schwerer als andere Edelmetalle und gibt dem Material somit eine nachdrückliche Haptik;

  • Palladium wurde 1803 zusammen mit Rhodium entdeckt. Es ist ein Nebenmetall des Platins und befindet sich im Periodensystem in der gleichen Gruppe wie Platin. Davon ausgehend sind auch die chemischen und physikalischen Eigenschaften der beiden Metalle sehr ähnlich.
  • Aktuell ist Palladium wesentlich teurer wie Gold.
  • Palladium ist heller als Platin und nimmt beim Polieren ebenfalls einen hohen Glanz an.
  • Aufgrund der Bearbeitungsmöglichkeiten und des niedrigen Schmelzpunktes ist Pal­ladium das am meisten verarbeitete Platinnebenmetall.
  • Als Juwelierpalladium wird es als eigenständige Legierung direkt zu Schmuck verarbeitet, als Legierungszusatz entfärbt es Weißgold (dadurch ver­schwindet der gelbe Schimmer) und verbessert außerdem die Eigenschaften einer Platinlegierung.

 

Palladium wird als die kleine Schwester Platins gehandelt, da es zur gleichen Gruppe gehört. Die Farbe des Palladiums ist noch weißer als die des Platins. Palladium ist teurer und etwas leichter als Platin. Beim Polieren nimmt Palladium einen hohen Glanz an. Das Edelmetall läuft im Gegensatz zu Gold ebenso wenig an wie Platin.

…und wird von Menschen etwa seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. verarbeitet. Zeitweise galt das weiße Metall als wertvoller als Gold. Silber kommt etwa 20 mal häufiger als Gold und rund 700 mal seltener als Kupfer im Boden vor. Die wichtigsten Silbervorkommen befinden sich in Nordamerika (Mexiko, den USA und Kanada) und in Südamerika (Peru und Bolivien).

  • Silber hat eine sehr schöne, weiße Farbe und übertrifft alle anderen Metalle hinsichtlich seines Reflexions­vermögens, seiner Polierfähigkeit und seines Glanzes.
  • Das reine Metall ist für Schmiedearbeiten zu weich, deswegen wird es fast nur in legierter Form mit Kupfer verarbeitet.
  • Die Legierung 925/-Silber wird auch als „Sterling Silver“ bezeichnet – Aufgrund der Ausgewogenheit von Fertigungs-und Gebrauchseigenschaften wird es als bevorzugte Legierung für Silberschmuck ver­wendet. Die Farbe und die Anlaufbeständigkeit sind dem Feinsilber noch sehr ähnlich. In dieser Legie­rung vereinen sich eine gute Formbarkeit bei der Bearbeitung und die nötige Stabilität beim Gebrauch.


Was Spricht für Silber:

  • Äußerst günstiges Edelmetall
  • Silber ist das Metall mit der weißesten Farbe
  • Für Fashionartikel oder Freundschaftsringe ist Silber ein beliebtes Material – für Trauringe allerdings – die ein Leben lang halten sollen – ist Silber nicht die erste Wahl
  • Die Edelmetalle Palladium, Platin und Weißgold ohne kolorierte Trennung in einem Ring zu kombinieren macht wenig Sinn, da es farblich einen kaum sichtbaren Unterschied gibt und es sich auch in der technischen Umsetzung im Grenzbereich befindet.
  • Kombiniert man z. B. zwei der genannten Metalle mit einem andersfarbigen Metall dazwischen, wäre dies wieder sinnvoll (zum Beispiel: Palladium, Rotgold, Platin).
  • Bei mehrfarbigen Ringen (z.B. Rotgold und Weißgold) ist es ratsam, die gleiche Legierung zu wählen, also z.B. 585/- Rotgold und 585/- Weißgold. Da die Edelmetalle unterschiedliche Schmelzpunkte haben, ist die optimale Verbindung der Edelmetalle eventuell sonst nicht gegeben und es wird schwierig eine Materialkom­bination aus z.B. 585/- Rotgold und 333/- Weißgold zu realisieren. Trotzdem ist es möglich zum Beispiel 585/- Gold mit 600/- Platin oder 750/- Gold mit 950/- Platin zu kombinieren.

 

Zusammenfassung:

  • Keine Kombination von Palladium, Platin und Weißgold ohne farbliche Trennung in einem Ring
  • Gleiche Legierung bei Bicolor-Goldringen
  • Komplizierte Muster und Kanalfassung ab 585/-
 
Aber keine Sorgen – bei uns sind Sie gut aufgehoben und wir beraten Sie gerne.

Wenn Sie Fragen haben zu bestimmten Ringmodellen, zur Legierung, zum Feingehalt, zu den Brillanten, zur Farbe, zur Oberfläche, zu den Preisen im Onlineshop oder irgendwelche weitere Dinge wissen möchten, können Sie gerne einen Beratungstermin vereinbaren. Sie haben mehrere Möglichkeiten:

1) Telefonberatung buchen: hier klicken

2) Videoberatung buchen: hier klicken

3) Kontaktformular ausfüllen: hier klicken

4) Vor-Ort-Beratung im Trauringstudio buchen: hier klicken

Gerne vereinbaren wir einen unverbindlichen Beratungstermin in einem unserer Trauringstudios für Eheringe, Verlobungsringe, Memoireringe oder Morgengaben. Mit 4000 lagernden Eheringmodellen finden Sie bei Roméo&Juliette eine der größten Auswahlen Österreichs. Wie beraten Sie ausführlich und beantworten all Ihre Fragen. Hier kostenlosen und unverbindlichen Termin ganz bequem gleich online buchen: BERATUNG TRAURINGE

Möchten Sie mehr erfahren?

Hier finden Sie Antworten…
Sollte Ihre Frage nicht beantwortet sein, dann schreiben Sie uns doch bitte – gerne ergänzen wir unseren Fragenkatalog.
Mit 4000 Trauringmodellen zur sofortigen Anprobe treffen wir die Geschmäcker der Brautpaare. Gerne können Sie bei uns aber auch tausende unterschiedliche Modelle ganz nach Ihren persönlichen Wünschen mit fünf Trauringkonfiguratoren individualisieren. Sie erhalten alle Legierungen von Gold in unterschiedlichen Güten von 333 bis 750 und allen Farben (Rot,- Apricot-, Rosé-, Gelb-, Grau-, Weißgold,…), Platin, Palladuim oder auch Traumringe mit Carbon-Applikationen – gerne aber auch Kombinationen unterschiedlicher Legierungen in einem Ring. Beratungs-/Anprobetermine sind auch bequem online buchbar auf www.romeo-juliette.at oder telefonisch unter 0664/4373560. Liebe Grüße vom Roméo&Juliette-Trauringteam
Gold, Platin, Palladium, Silber und/oder Carbon: Bei Roméo&Juliette erhalten Sie Trauringe in unterschiedlichsten Legierungen. Diese werden durch Zusammenschmelzen der einzelnen Komponenten hergestellt. Wie bei den Cuvés der Weine wurden die Rezepturen über Jahre verfeinert. Reines Feingold wäre zu weich und hätte immer denselben Farbton. Deshalb enthalten die Legierungen unterschiedlich hohe Anteile an Silber, Kupfer und Palladium. Die Zahlen 333, 585 und 750 markieren den Anteil Feingold. 585 bedeutet von 1.000 g des Materials sind 585 g Feingold. Platin wird mit 600 und 950, Silber mit 925 Feinanteil verarbeitet. Das Edelmetall Palladium ist eng verwandt mit Platin und wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckt. Es kommt äußerst selten vor. Die Erdkruste enthält lediglich 0,0000001 % dieses Elements. Das silbrig-weiße, stark reflektierende Metall ermöglicht die Herstellung von Weißgold. Als eigenständige Legierung wird Palladium erst kurze Zeit verarbeitet. Es besticht durch seine strahlende Helligkeit.
Wir bieten Trauringe in Gold, Weißgold, Apricotgold, Gelbgold, Roségold, Rotgold, Graugold, Platin, Palladium und Carbon. Selbstverständlich sind auch Kombinationen von mehreren Farben in einem Ring möglich. Nicht alle Farben passen gut zusammen – so wird es beispielsweise nicht sinnvoll sein Weißgold und Palladium oder Platin in einem Ring zu kombinieren – wir beraten Sie gerne.
Jedes Ringmodell ist mit den unterschiedlichsten Oberflächen-Strukturen erhältlich: beispielsweise hochglanz-poliert, mattiert, diamantiert, gebürstet oder eismatt. Es gibt ganz viele weitere Oberflächen, die Sie gerne bei uns in den Trauringstudios ganz unverbindlich ansehen und anfühlen können.
  • Ein Diamant braucht Millionen Jahre um zu entstehen.
  • Seit Menschengedenken werden Blicke vom Funkeln eines Diamanten geradezu magisch angezogen.
  • Seine Beliebtheit verdankt der „König aller Edelsteine“ den Werten, die mit ihm unmittelbar in Verbindung stehen: Seltenheit, Geschichte und Liebe.
  • Jemand, der sich für den Kauf eines Diamanten entscheidet, erwartet zu Recht ein echtes Naturwunder.

Die Qualität von Diamanten wird wie folgt unterschieden: Clarity, Colour, Cut, Carat, Confidence. “Confidence” garantiert, dass der verwendete Stein kein “Blut-Diamant” ist.

Clarity, die Reinheit: Im besten Fall sind unter der Lupe keinerlei trübende Einschlüsse zu erkennen. Die Reinheit eines Diamanten wird so kategorisiert: lupenrein (if); sehr, sehr kleine Einschlüsse (vvsi); sehr kleine Einschlüsse (vsi); kleine Einschlüsse (si); deutliche Einschlüsse (p1); größere Einschlüsse (p2)

Colour, die Farbe: In folgenden Farbnuancen werden Diamanten eingeteilt: blauweiß, feines weiß, weiß, schwach getötes weiß;

Cut, der Schliff: Erst der Schliff verleiht dem Diamanten seine mythische Strahlkraft. Das Ideal ist der Brillant-Schliff mit seinen 56 Facetten. Varianten davon nennen sich z.B. Princess, Trillant, Baguette, Oval oder Navette.

Carat, das Gewicht: Das Gewicht eines Diamanten wird in Carat (0,2 Gramm) gemessen. Unterteilt ist ein Carat in „Punkte“. Ein Punkt entspricht 0,01 Carat. Ein Diamant von 25 Punkten hat also 0,25 Carat und wiegt somit 0,05 Gramm.

Confidence, die Herkunft: Es werden ausschließlich Diamanten verarbeitet, die den Kriterien des internationalen Kimberley-Abkommens entsprechen – keine Konflikt-Diamanten, mit denen Waffen und Kriege finanziert werden!

Schritt 1) SCHMELZEN – vom Granulat zum Rohling…

  • Für die Rohlingfertigung werden die ver­schiedenen Bestandteile der Legierungen als Granulat gemischt und zum Schmelzen gegeben.
  • Wenn das Material komplett geschmolzen ist, wird ein Strang in Rund- oder Rechteckprofil gegossen.
  • Dieser wird anschließend gewalzt und es werden Rohlinge ausgestanzt.


Schritt 2) DREHEN – Herstellung der individuellen Ringform…

  • Beim Bearbeitungsschritt Drehen bekommt der Ring seine individuelle Form und das vom Kunden ge­wählte Profil.
  • Die Innenrundung – auch Bombierung genannt – wird an die Form und die Breite des Modells angepasst, so dass maximaler Tragekomfort entsteht.
  • Die Kanten werden geglät­tet und die endgültige Größe des Ringes wird CNC­-genau gedreht.


Schritt 3) OBERFLÄCHENBEARBEITUNG – Einzigartige Oberflächen für einzigartige Menschen…

  • Durch Lasern oder Fräsen erhält der Ring sein ein­zigartiges Muster.
  • Dies können Rillen, Furchen oder Vertiefungen sein.
  • Je nach Modell wird die Fräsung vollautomatisch oder durch Handbedienung einer Maschine (z.B. Diamantschnitt) durchgeführt.
  • Auf den Fräsmaschinen erfolgt auch die Vorbereitung für die Fasser, indem Steinpositionen und Fassungen gebohrt oder gefräst werden.


Schritt 4) FASSEN – Brillantbestückung in feinster Handwerkskunst…

  • Im Trauringbereich gibt es eine Vielzahl von Fassarten mit denen die Diamanten in den Ring fest verankert werden.
  • Das Fassen erfolgt in den meisten Fällen in purer Handarbeit.
  • Der Beruf des Fassers wird wie der des Goldschmiedes, in einer dreijährigen Ausbildung erlernt.
  • Bei Trauringen werden in der Regel die Fassarten „Einreiben“, ,,Kanal“ und ,,Verschnitt“ angeboten.


Schritt 5) GOLDSCHMIED – Handarbeit in der Trauringmaufaktur…

  • Jeder Ring geht durch die Hände des Goldschmieds.
  • Auch hier sieht man, wieviel Handarbeit doch in jedem einzelnen Trauringpaar steckt.
  • Der Gold­schmied erledigt Feinarbeiten wie Feilen, Löten, Lasern und das Diffusionsschweißen, umgangssprach­lich auch als sintern bekannt (=Zusammenfügen von verschiedenfarbigen Rohlingen bei hoher Tempe­ratur und unter hohem Druck, z.B. für Bicolor-Ringe).
  • Zuletzt wird der Trauring mit dem Markenzeichen punziert/gestempelt.


Schritt 6) POLIEREN – Welcher Typ sind Sie? Welche Oberfläche passt zu Ihnen?

  • Beim Polieren bekommen die Trauringe ihre ab­schließende Oberflächenoptik.
  • Auch hier ist absolutes Fingerspitzengefühl gefragt!
  • Je nach Trauringmodell kleben die Mitarbeiterinnen präzise teils sehr kleine Stellen ab, an denen der Trauring matt bleiben soll und polieren nur die vorgesehene Ober­fläche.

Alle Trauringe werden auf Wunsch lasersigniert. Diese Technologie eröffnet fast unbegrenzte Möglichkeiten. Sie können Ihre Signaturmotive selbst gestalten: Handschrift, Schriftzeichen und Symbole oder Fingerabdruck – Ihre schwarzweiß- Vorlage wird digitalisiert und mit einem ultrafeinen Laserstrahl auf den Ring übertragen. Die Laser-Gravur kann innen, außen und seitlich erfolgen. Besprechen Sie die Details am besten bei einem Beratungs-/Anprobetermin.

  • An deiner Hand… ein Leben lang.
  • Liebe ist, angekommen zu sein.
  • Ohne dich kann ich nicht sein.
  • Jede Sekunde bei dir
  • Vor allem haltet fest… an der Liebe zueinander.
  • Was wir sind,… sind wir zusammen.
  • Du bist mein schönster Gedanke.
  • Mein Herz gehört dir
  • Gesucht und gefunden… in Liebe verbunden.
  • Im Herzen eins
  • Nicht nichts ohne dich…aber alles mit dir.
  • Weil du die Liebe meines Lebens bist
  • Zwei Herzen … ein Schlag
  • Bei dir, wo immer du bist.
  • Ich geh mit dir, wohin du willst.
  • Du bist mein Lieblingsmensch.
  • „Die Liebe hört niemals auf.“ 1 Korinther 13,8
  • „Liebe ist kein Solo…Liebe ist ein Duett.“ Adalbert von Chamisso
  • „Für die Welt bist du irgendjemand, …aber für irgendjemand bist du die Welt.“ Erich Fried
  • „Die Summe unseres Lebens…. sind die Stunden, wo wir lieben.“ Wilhelm Busch
  • „Die Liebe hat immer Recht.“ Marie von Ebner-Eschenbach
  • „Liebe ist das einzige was wächst,…wenn wir es verschwenden.“, Ricarda Huch
  • „Liebe ist stets der Anfang des Wissens…so wie Feuer der Anfang des Lichtes ist.“ Thomas Carlyle
  • „Welch eine himmlische Empfindung ist es,… seinem Herzen zu folgen.“ Johann Wolfgang von Goethe
  • „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Hermann Hesse
  • „Treue kann man nicht verlangen… Treue ist ein Geschenk.“ Lilli Palmer
  • „Der Wunder größtes ist die Liebe.“ August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
  • „Liebe ist kein Ziel… sie ist nur ein Reisen.“ H. Lawrence
  • „Liebe ist das Einzige… das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Clemens Brentano
  • „Bist du nicht da… so bist du doch bei mir.“ William Shakespeare

Das Wort „Gold“ kommt vom indogermanischen „ghel“ und bedeutet „glänzend, gelb“. Gold wird seit Jahrtau­senden für rituelle Gegenstände und Schmuck sowie seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel genutzt. Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden.

  • Gold lässt sich gut polieren und glänzt
  • Je nach Legierung sind Trauringe aus Gold auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich
  • Je höher der Feingehalt, desto besser ist die Anlaufbeständigkeit
  • Gold gibt es in verschiedenen Farben: weiß, grau, gelb, rot, rosé und apricot
  • Ein Goldring ist wertbeständig
  • Chemisch reines Gold bezeichnet man als Feingold.
  • Es ist sehr biegsam und geschmeidig, weshalb es mit anderen Metallen zu einer Legierung gemischt werden muss, damit es härter wird.
  • Gold zählt zu den Edel­metallen und ist zusammen mit Kupfer eines der wenigen farbigen Metalle.
  • Gold hat als einziges Metall eine gelbliche, strahlende Farbe.
  • Aufgrund dessen, dass es gut poliert werden kann, ist es möglich eine hochglänzende Oberfläche zu erreichen.
  • Gold geht nur schwer chemische Verbindungen ein.
  • Gold wird fast ausschließlich in legierter Form verarbeitet, da der Preis dann günstiger wird, sich die Festigkeit, die Härte und die Ge­brauchseigenschaften verbessern.
  • Nicht zuletzt kann dadurch auch die Farbe variiert werden. Die üblichen Farbgoldlegierungen bestehen aus den Metallen Gold, Silber und Kupfer. Durch Silberzusatz wird die Farbe heller, durch Kupferzusatz dunkler. Palladium entfärbt Weißgold, so dass der Gelbschimmer verschwindet.

Den Ausdruck „Karat“ kennt man nicht nur als Gewichtseinheit für Diamanten, sondern auch als Angabe des Reinheitsgehaltes einer Goldlegierung. Sie gibt an, wie groß der Anteil des Goldes an der Gesamtmasse einer Metalllegierung ist. 1884 wurde mit dem Stempelgesetz festgelegt, dass der Goldgehalt nicht mehr nach ,,Karat“, sondern nach Tausendteilen angegeben werden muss.

Platin ist erst Mitte des 18. Jahrhunderts in Europa bekannt geworden. Nur wussten damals die spanischen Entdecker nicht genau was man mit den kleinen silbernen Kügelchen, die im normalen Feuer nicht zu schmel­zen waren, anfangen sollte. Nach der Entdeckung in den Flussseifen des Rio Pinto in Kolumbien brauchte es also etwas Zeit, bis es verwendet werden konnte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit Ent­wicklung der Knallgasflamme, konnte das Platin erstmals geschmolzen werden. Der Name Platin kommt von ,,Platina“, was „Silberehen“ bedeutet, und stellt eine Verniedlichungsform des spanischen Wortes „Plata“ dar. 

  • Aufgrund der Anlaufbeständigkeit wurde Platin zum bevorzugten Metall für Juwelenschmuck.
  • Platin hat eine grauweiße, stahlähnliche Farbe und bekommt beim Polieren einen hohen Glanz.
  • Reines Platin wird mit Kupfer, Palladium, Iridium oder Wolfram legiert.
  • Dies senkt auch den sehr hohen Schmelzpunkt und macht Platin daher leichter verarbeitbar.
  • Für Trauringe wird oft eine 2-Stoff-Platin-Wolfram-Legierung genutzt, die das Platin härter und etwas heller macht.


Eigenschaften: 

  • Platin ist immer weiß
  • Platin ist noch viel schwerer wie Gold
  • Platin schaut optisch ähnlich aus wie Weißgold oder Silber
  • Platin war immer teurer als Gold – jetzt hat sich das geändert, obwohl Platin eigentlich noch edler ist wie gold


Platin ist das Königsmetall, besonders hochwertig und hochpreisig; Zähigkeit und Verschleißfestigkeit sind sehr hoch, ohne dass die Legierung spröde wird; Diamanten kommen in der farbneutralen grau-weißen Fassung voll zur Geltung; Aufgrund der Resistenz gegen Umwelteinflüsse bleiben Farbe und Glanz im Alltag unverändert erhalten; Wegen der hohen Festigkeit nutzt sich Platinschmuck im Gebrauch kaum ab; Platin ist nichts für „leichtsinnige“ – das hohe spezifische Gewicht macht es deutlich schwerer als andere Edelmetalle und gibt dem Material somit eine nachdrückliche Haptik;

  • Palladium wurde 1803 zusammen mit Rhodium entdeckt. Es ist ein Nebenmetall des Platins und befindet sich im Periodensystem in der gleichen Gruppe wie Platin. Davon ausgehend sind auch die chemischen und physikalischen Eigenschaften der beiden Metalle sehr ähnlich.
  • Ähnlicher Preis wie Gold
  • Palladium ist heller als Platin und nimmt beim Polieren ebenfalls einen hohen Glanz an.
  • Aufgrund der Bearbeitungsmöglichkeiten und des niedrigen Schmelzpunktes ist Pal­ladium das am meisten verarbeitete Platinnebenmetall.
  • Als Juwelierpalladium wird es als eigenständige Legierung direkt zu Schmuck verarbeitet, als Legierungszusatz entfärbt es Weißgold (dadurch ver­schwindet der gelbe Schimmer) und verbessert außerdem die Eigenschaften einer Platinlegierung.


Palladium wird als die kleine Schwester Platins gehandelt, da es zur gleichen Gruppe gehört. Die Farbe des Palladiums ist noch weißer als die des Platins. Palladium ist günstiger und auch etwas leichter als Platin. Beim Polieren nimmt Palladium einen hohen Glanz an. Das Edelmetall läuft ebenso wenig an wie Platin.

…und wird von Menschen etwa seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. verarbeitet. Zeitweise galt das weiße Metall als wertvoller als Gold. Silber kommt etwa 20 mal häufiger als Gold und rund 700 mal seltener als Kupfer im Boden vor. Die wichtigsten Silbervorkommen befinden sich in Nordamerika (Mexiko, den USA und Kanada) und in Südamerika (Peru und Bolivien).

  • Silber hat eine sehr schöne, weiße Farbe und übertrifft alle anderen Metalle hinsichtlich seines Reflexions­vermögens, seiner Polierfähigkeit und seines Glanzes.
  • Das reine Metall ist für Schmiedearbeiten zu weich, deswegen wird es fast nur in legierter Form mit Kupfer verarbeitet.
  • Die Legierung 925/-Silber wird auch als „Sterling Silver“ bezeichnet – Aufgrund der Ausgewogenheit von Fertigungs-und Gebrauchseigenschaften wird es als bevorzugte Legierung für Silberschmuck ver­wendet. Die Farbe und die Anlaufbeständigkeit sind dem Feinsilber noch sehr ähnlich. In dieser Legie­rung vereinen sich eine gute Formbarkeit bei der Bearbeitung und die nötige Stabilität beim Gebrauch.


Was Spricht für Silber:

  • Äußerst günstiges Edelmetall
  • Silber ist das Metall mit der weißesten Farbe
  • Für Fashionartikel oder Freundschaftsringe ist Silber ein beliebtes Material – für Trauringe allerdings – die ein Leben lang halten sollen – ist Silber nicht die erste Wahl
  • Die Edelmetalle Palladium, Platin und Weißgold ohne kolorierte Trennung in einem Ring zu kombinieren macht wenig Sinn, da es farblich einen kaum sichtbaren Unterschied gibt und es sich auch in der technischen Umsetzung im Grenzbereich befindet.
  • Kombiniert man z. B. zwei der genannten Metalle mit einem andersfarbigen Metall dazwischen, wäre dies wieder sinnvoll (zum Beispiel: Palladium, Rotgold, Platin).
  • Basisringe in den Legierungen 585/- und 750/- im Bereich „weißes Gold“ sind immer aus Graugold. Durch das Rhodinieren der Oberfläche wird Graugold zu Weißgold. Da sich die Rhodiumschicht im Lau­fe der Zeit durch das tägliche Tragen der Ringe abnutzen kann, wäre nach einiger Zeit kein Unterschied mehr zwischen Graugold und Weißgold, vereint in einem Ring, zu sehen.
  • Bei mehrfarbigen Ringen (z.B. Rotgold und Weißgold) ist es ratsam, die gleiche Legierung zu wählen, also z.B. 585/- Rotgold und 585/- Weißgold. Da die Edelmetalle unterschiedliche Schmelzpunkte haben, ist die optimale Verbindung der Edelmetalle eventuell sonst nicht gegeben und es wird schwierig eine Materialkom­bination aus z.B. 585/- Rotgold und 333/- Weißgold zu realisieren.


Zusammenfassung:

  • Keine Kombination von Palladium, Platin und Weißgold ohne farbliche Trennung in einem Ring
  • Keine Kombination von Weißgold und Graugold in einem Ring
  • Gleiche Legierung bei Bicolor-Goldringen
  • Komplizierte Muster und Kanalfassung ab 585/-

Aber keine Sorgen – bei uns sind Sie gut aufgehoben und wir beraten Sie gerne.

An deiner Hand - ein Leben lang